Ingo Schrader

 Krankheitsprävention und Ursachenforschung

Energetische Analysen und Korrekturen

 Mitglied im Berufsverband deutscher Präventologen

 

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Ballaststoffe

 


Als Ballaststoffe werden Bestandteile der Nahrung genannt, die nicht oder nur teilweise vom menschlichen Verdauungssystem abgebaut werden können. Die meisten von ihnen gehören zu den (komplexen) Kohlenhydraten. Sie sind unverdauliche Polysacharide, die für den Menschen nicht verwertbar sind. Die Enzyme in den Verdauungssäften können die großen Moleküle nicht zerlegen. Die Ballaststoffe werden, nachdem sie den Dünndarm unverändert passiert haben im Dickdarm von Darmbakterien teilweise abgebaut.

Die Abbauprodukte sind aber nicht am Stoffwechsel beteiligt wie Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate. Trotzdem sind Ballaststoffe kein unnötiger Ballast, wie man früher glaubte, sondern eine Verdauungshilfe. Sie quellen im Darm auf und die Menge des Nahrungsbreis wird erheblich größer. Dadurch fließen mehr Verdauungssäfte.

Zusätzlich binden die Ballaststoffe Schleimhautreizende und unverträgliche Stoffe im Darm, die mit den Nahrungsresten aus dem Körper befördert werden. Somit ergibt sich für die Ballaststoffe eine wichtige physiologische Aufgabe.

Ballaststoffe sind ausschließlich pflanzlichen Ursprungs. Sie haben bei den Pflanzen Stütz- und Festigungsaufgaben. Die wichtigsten und bekanntesten Ballaststoffe sind Cellulose, Hemicellulose und Pektine.

Die empfohlene Tagesmenge an Ballaststoffen für Erwachsene liegt bei 30 Gramm = 10 Äpfel.

Sie binden außerdem Fette, Cholesterin und giftige Stoffe, so dass diese leichter mit dem Stuhl ausgeschieden werden können. Ballaststoffe haben zudem einen hohen Sättigungswert und verzögern den Anstieg des Blutzuckerspiegels.