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Was
ist Calcitonin?
Calcitonin ist ein Hormon, das nicht nur in der Schilddrüse gebildet wird sondern auch in
Zellen der Nebenschilddrüse und der Bauchspeicheldrüse. Von dort gelangt es in die Blutbahn, wo es an der
Regelung der Kalzium- und Phosphatkonzentration beteiligt ist.
Calcitonin senkt den Blut-Kalzium-Spiegel, indem es
den Kalziumabbau aus den Knochen hemmt und die Ausscheidung von Kalzium über
den Urin fördert.
Reguliert wird seine Herstellung und Abgabe durch die
Kalzium-Konzentration im Blut: Wenn eine hohe Konzentration vorliegt, wird
vermehrt Calcitonin freigesetzt. Ist nur wenig Kalzium im Blut, wird auch
dementsprechend weniger Calcitonin gebildet.
Woraus wird der Calcitonin-Wert bestimmt?
Calcitonin wird im Blut bestimmt.
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REFERENZ-/NORMALWERTE |
Einheit |
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Erwachsene |
bis
10 ng/l |
In welchen Fällen ist der Calcitonin-Wert zu
niedrig?
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist
eine zu niedrige Calcitonin-Konzentration festzustellen.
In welchen Fällen ist der Calcitonin Wert zu
hoch?
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und
einem Schilddrüsenkarzinom ist eine erhöhte Calcitonin-Konzentration zu
messen. Dabei wirkt Calcitonin im Fall des Karzinoms als Tumormarker.
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