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INCI-Liste

 

Gesundheits-Gefährdende Inhaltsstoffe


Pflegeprodukte zeichnen sich nicht nur dadurch aus, welche Inhaltsstoffe sie enthalten - nicht minder wichtig ist es, welche Stoffe nicht enthalten sind und an welcher Stelle sie auf der INCI-Liste stehen! Je weiter hinten, desto weniger ist drin!

Viele handelsübliche Seifen, Lotionen und Kosmetika enthalten Substanzen, die Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können.

Für Ihre Familie und für sich: Machen Sie den Gesundheitscheck!
Prüfen Sie, ob diese Stoffe in Ihrem Badezimmer stehen:

Hier einige Beispiele für potentiell Gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe:

Mundwasser:
Alkohol, Geschmacksstoffe, Sodium Lauryl Sulfate

Zahnpasta:
Fluor, Sodium Fluoride, Sodium Lauryl Sulfate

Shampoo:
Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate

Conditioner:
Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Talg (Tierfett)

Rasierschaum/-gel:
Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Sodium Lauryl Sulfate, Salz

Deodorants:
Aluminium , Butane, Propane, Propylenglykol, Talkum

Duschgels, Seifen:
Diethanolamine (DEA) , Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate, Talg (Tierfett)

Für Ihre Familie und für sich: Machen Sie den Gesundheitscheck!


Prüfen Sie, ob diese Stoffe in Ihrem Badezimmer stehen:

Alkohol (Ethylalcohol oder Weingeist)


Eine farblose, flüchtige, brennbare Flüssigkeit, die durch Vergärung von Hefe und Kohlehydraten entsteht. Alkohol wird häufig als Lösungsmittel verwendet. Aufgrund der stark Hautaustrocknenden Eigenschaften darf  Alkohol keinesfalls in Cremes, Lotionen, Hautgelen, Shampoos und Duschgelen verwendet werden.
Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von 25 % oder mehr stehen im Verdacht, für Mund-, Zungen- und Rachenkrebs verantwortlich zu sein.

Aluminium (Aluminium Chlorohydrate)


Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von Deodorants, schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.

Bentonit


Ein poröser Ton, der durch Wasseraufnahme auf ein Vielfaches seines Trockenvolumens anwächst. Als Grundstoff vieler Kosmetika kann Bentonit eventuell die Poren verstopfen und die Haut ersticken.

Benzophenone-3 (siehe Oxybenzon)

2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Bronidox (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Bronopol (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Ceteareth-33 (siehe PEG)

Cocoamido MEA (Kokosfettsäuremonoethanolamid)
Tensid in Shampoos und Duschgelen; es kann je nach Herstellungsqualität die krebserregenden Nitrosamine enthalten.

Collagen


Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken; die BSE-Freiheit ist bis heute noch nicht geklärt.

Diazolidinyl-Harnstoff (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Diazolidinyl-Urea (Diazolidinyl-Harnstoff), (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Diethanolamine (DEA)


Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigungsmitteln Anwendung findet.
DEA wirkt als Weichmacher in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese DEA´s zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zu Krebserzeugenden Nitrosaminen.
Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als krebserzeugend galt, zeigen neueste Studien krebserzeugendes Potential, auch ohne Nitratverbindungen. DEA´s sind unter anderem auch Haut- und Schleimhautreizend.

Diethylphthalat
Wird zur Vergällung von Alkohol eingesetzt. Es wird von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

DMDM Hydantoin (2,4-Imiazolidinedione), (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Elastin (mit hoher relativer Molekülmasse)


Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.

Ethylalcohol (siehe Alkohol)

Fluoride
Ein potentiell krebserregender Inhaltsstoff.

Fluorkohlenwasserstoffe
Ein farbloses, nicht brennbares Gas oder eine farblose, nicht brennbare Flüssigkeit, die manchmal leichte Reizungen der oberen Atemwege hervorruft. Fluorkohlenwasserstoffe werden häufig als Treibmittel in Haarsprays verwendet.

Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen
Ein farbloses giftiges Gas - ein Reizstoff  und Krebserreger. In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Zudem lässt er die Haut altern.

Glycerin
Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort - außer wenn die Luftfeuchtigkeit über 65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus.

Isopropyl Alcohol (2-Propanol)
Lösungsmittel bzw. Mittel für wässrig-alkoholische Zubereitung; in hohen Dosierungen Hautreizungen und Hautirritationen möglich.

Imidazolidinyl-Harnstoff (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Imidazolidinyl-Urea (siehe Formaldehyd/ -abspaltet und Halogenorganische Verbindungen)

2,4-Imiazolidinedione (siehe Formaldehyd/ -abspalter und Halogenorganische Verbindungen)

Kaolin
Ein feiner weißer Ton, der auch zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.

Lanolin
Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist. Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen.

Lauge
Eine hochkonzentrierte wässrige Lösung aus Natriumhydrooxid oder Kaliumhydrooxid. Seifenstücke z.B. sind eine Kombination aus Lauge und tierischen Fetten, die korrodieren und die Haut austrocknen können.

LAS-Tenside
Sie sind stark hautreizend und in der Umwelt zudem weniger gut abbaubar als moderne Tenside.

MEA - Laurylsulfat
Tensid in Shampoos und Duschgele; es kann je nach Herstellungsqualität die krebserregenden Nitrosamine enthalten; Hautirritationen sind möglich.

Methylchlorisothiazolinnone
Konservierungsstoff; in höheren Dosierungen stark haut- und schleimhautreizend; sensibilisierend; kann Kontaktekzeme auslösen.

Microcrystalline Wax / Mikroparaffin
Konsistenzgeber für Lippenpflege-Stifte; aus Erdölverarbeitung; allergische Kontaktdermatitis möglich.

Mineralöl (Paraffinöl)
Ein Rohöl (Petroleum) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut und verschließt so die Hautporen. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann.

Natriumlaurylethersulfat (siehe Sodium-Laureth-Sulfat)

Natriumlaurylsulfat (siehe Sodium-Lauryl-Sulfat)

Nitrosamine
Nitrosamine können über die Haut aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Sie gelangen durch verunreinigte Rohstoffe in Kosmetika oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren.

Nitro- und Polyzyklische Moschus-Verbindungen
Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Diese Stoffe reichern sich in der Umwelt und im Körper (Fettgewebe) an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. (Quelle: Öko-Test, Heft 04/97)

Oxybenzon
Oxybenzon ist ein stark allergisierender UV-Filter.

Paraffinum Liquidum (Paraffinöl)
Wird durch Destillation aus Erdöl gewonnen; verschließt die Hautporen und beeinträchtigt die “Atmung” der Haut.

PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate  (z.B. Ceteareth-33)
Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge sind Emulgatoren für Cremes und Lotionen sowie Lösungsmittel für Parfüm-Öle. Sie verbinden Wasser und Fett. In Shampoos werden sie auch als Tenside eingesetzt. Diese Stoffe können die Zellwände aufweichen und so das Einschleusen von Schadstoffen in die Haut begünstigen. Zur Herstellung wird Ethylenoxid eingesetzt; Ethylenoxid ist ein sehr reaktiver Stoff und ist potentiell krebserregend.

PEG-40 Hydrogenated castor oil (siehe PEG /  PEG-Derivate)

Petrolatum (Vaseline)
Ölkomponente, Grundlage; ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.

Polyglykol (siehe PEG /  PEG-Derivate)

Polysorbate (siehe PEG / PEG-Derivate)

2-Propanol (siehe Isopropyl Alcohol)

Propylenglykol
Eine kosmetische Form des Mineralöls, die man aber auch in automatischer Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln findet. In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als Feuchthaltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Werkstoff-Sicherheitsdatenblätter warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark reizt und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.

Sodium Fluoride
Wurde als potentiell krebserregend identifiziert.

Sodium-Laureth-Sulfat (Natriumlaurylethersulfat)
Sodium-Laureth-Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-Lauryl-Sulfats. Es ist etwas weniger reizend als Sodium-Lauryl-Sulfat, kann aber ein stärkeres Austrocknen bewirken. Sowohl Sodium-Lauryl-Sulfat als auch Sodium-Laureth-Sulfat können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von krebserregenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.

Sodium-Lauryl-Sulfat (Natriumlaurylsulfat)
Scharfes, stark schäumendes Reinigungs- und Netzmittel, das auch in Garagenbodenreinigern, Maschinen-entfettern und Produkten zur Autowäsche vorkommt. Sodium-Lauryl-Sulfat gilt unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen. Es wird schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu Langzeitschäden führen kann. Allgemein kann Sodium-Lauryl-Sulfat Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, dass sich die Augen nicht richtig entwickeln.

Sodium Myreth Sulfate
Tensid in Shampoos und Duschgelen; als ethoxiliertes Produkt kann es Rückstände von Ethylenoxid (ein sehr reaktiver Stoff und ist potentiell krebserregend), Dioxan und Formaldehyd enthalten.

Talkum
Ein weiches, grau-grünes Mineral, das in manchen Körperpflegeprodukten und Kosmetikprodukten enthalten ist. Das Einatmen von Talkum ist unter Umständen schädlich, da diese Substanz als möglicherweise krebserregend gilt.

Triethanolamine (TEA)
Hilfsmittel zur Alkalisierung kosmetischer Produkte; Gefahr der Nitrosaminbildung; hautirritierend, krebserregend; Allergien sind möglich.

Triclosan
Konservierungsmittel und Deowirkstoff; beeinträchtigt die natürliche Keimflora der Haut; ist lebertoxisch; kann herstellungsbedingt Dioxine (bekannt als “Seveso-Gift”) enthalten.