|
Ingo Schrader
Krankheitsprävention und Ursachenforschung Energetische Analysen und Korrekturen Präventologe® im Berufsverband deutscher Präventologen |
|

Säure-Basen-Haushalt
Man muss sich vor Augen hatten, dass unser Körper aus verschiedenen Organ- und Gewebesystemen besteht, weiche miteinander ständig kommunizieren, jedes dieser Systeme weist für sich einen optimalen pH-Wert (der pH-Wert ist ein Maß für den Säure- oder Basengehalt eines Systems) auf. So hat z. B. das wässrige Milieu des Magens starke Säurewerte (pH 1-2), während im anschließenden Dünndarm alkalische (also basische) Bedingungen (pH 7,5-9) auftreten.
Zur Erklärung : ph 1-7=sauer, ph 7 = neutral , ph 7-14 alkalisch.
Dabei benötigt jedes der besprochenen Organe und Gewebe einen optimalen pH-Wert, unter dem es seine Aufgaben auch optimal erfüllen kann. Insbesondere die „basophilen" Organe wie Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und einige Verdauungsdrüsen reagieren mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit bei Übersäuerung.
Nach zahlreichen Erfahrungsberichten bekannter Ärzte wie MR Dr. E. Rauch, Dr. M. Worlitschek und Prof. Ehret leidet heute praktisch jeder von uns an zumindest versteckter Übersäuerung (latenter Azidose) durch den überwiegenden Konsum säurehaltiger und Säurebildender Nahrungsmittel (Weißmehl-Produkte, Zucker, Süßigkeiten, Limonaden, Kaffee, Margarinen, Fleisch und eiweißhaltige Lebensmittel usw.). Kummer. Sorgen und Stress sind ebenso Verursacher der Übersäuerung.
Nun können die beschriebenen Organe das Säure-Überangebot zwar jahre-und jahrzehntelang durch so genannte „Puffersysteme" neutralisieren, um ihren optimalen Arbeits-pH-Wert aufrechtzuerhalten, dies allerdings nur auf Kosten des Zwischenzellbereiches in welchem nicht ausscheidungsfähige Säure-Schlacken abgelagert werden. Nur bei ausgewogener, basenreicher Nahrungszufuhr mit hohem Mineralstoff-Anteil könnten die deponierten Säuren neutralisiert und über Blut und Nieren ausgeschieden werden.
Aufgrund der heute überwiegend säurebelasteten Nahrung werden jedoch die Säurespeicher des Zwischenzellbereiches überfüllt, der Stoffaustausch zwischen den einzelnen Zellen damit blockiert, die Pufferkapazität der Organe und lebenswichtiger Körperzellen ist überfordert. Mineralstoff-Depots im Körper geleert und der Organismus „übersäuert". Ähnlich einem vollen Fass, das durch Tropfen zum Überlaufen gebracht wird, entstehen im Laufe der Zeit die verschiedensten Krankheiten:
Haarausfall, Cellulitis, Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, Übergewicht, Immunschwäche, Bluthochdruck, Leber- und Nierenschwäche, Schlafstörungen, Herz- Kreislauferkrankungen, Rheuma, Arthrose, Gelenks- und Knochenerkrankungen bis hin zum Krebs sind stets von Übersäuerung begleitet.
Eine langfristige und anhaltende Entsäuerung und Entgiftung des Organismus durch grundlegende Nahrungsumstellung (bevorzugt Basenbildende Kost wie Gemüse, Pflanzen, Obst, bei gleichzeitig geringem Konsum von „Säurebildnern" wie Fleisch, Weißmehl und Zucker-Erzeugnissen) stellt eine der wirksamsten Grundlagen für lange Gesundheit dar.
Ph-Teststreifen zu Ihrer Selbstkontrolle gibt es in der Apotheke!
Lesen Sie dazu auch: Prof. Enderlein sagt: