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Ingo Schrader
Krankheitsprävention und Ursachenforschung Energetische Analysen und Korrekturen Präventologe® im Berufsverband deutscher Präventologen |
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Die Spagyrik ist eine "uralte" Therapieform, die lange Zeit in Vergessenheit geraten, nun wieder als alternative Therapieform an Bedeutung gewinnt. Der Begriff " Spayrik " sagt bereits viel über die Herstellungsweise solcher Essenzen aus. Das Wort stammt aus dem Alt- Griechischen und setzt sich zusammen aus:
spago: ich löse, trenne ageiro: ich verbinde, füge zusammen
Vereinfacht ausgedrückt:
In der Spagyrik werden durch verschiedene Verfahren die Pflanzen-Inhaltsstoffe aufgetrennt und dann wieder zusammengefügt.
Geschichte;
Es wird vermutet, dass die Spagyrik bereits in der Antike angewendet wurde. Die bedeutendsten schriftlichen Aufzeichnungen über Spagyrik stammen von Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus 1493-1541). Paracelsus bezeichnete den medizinischen Teil der Alchimie als Spagyrik, um diese damit von der damals bereits negativ besetzten Alchimie zu unterscheiden.
Spagyrik und Alchimie liegen eng beisammen;
"Die Spagyrik ist eine Heilkunde mit philosophischem Denkansatz,
deren Mittel nach den Regeln der Alchimie hergestellt werden."
Ziel der Alchimie ist es, Unedles in Edles zu verwandeln und genau dieses Ziel verfolgt auch die Spagyrik - sie will die Pflanze vervollkommnen.
Paracelsus sagt:
"Darum so lern Alchimiam, die sonst Spagyria heißt, die lehrt, das Falsche zu
unterscheiden vom Gerechten"
Als Begründer der modernen Spagyrik gilt der Arzt Carl Friedrich Zimpel (1800-1878).Zimpel war homöopathischer Arzt und hat die homöopathischen Essenzen eingehend studier. Er war bestrebt, Medikamente in einer edlen, wirkstoffreichen Form zu verarbeiten und orientierte sich daher an den Aufzeichnungen des Paracelsus.
Auch der ebenfalls im 19. Jahrhundert lebende Arzt Graf Mattet erzeugte spagyrische Mittel, wich jedoch etwas von der paracelsischen Zubereitungsweise ab.
Grundbegriffe der Spagyrik:
Das Prinzip der Spagyrik ist sehr einfach: Pflanzen werden nach verschiedenen Verfahren "aufgeschlossen (aufgetrennt)", dadurch von "Schlacken" befreit und die so entstandenen Produkte wieder zusammengefügt.
Es geht im spagyrischen Erzeugungsprozess nicht darum, eine "neue Pflanze" zu erzeugen, sondern die verborgene Heilkraft in der Pflanze frei zu setzen. Um die Notwendigkeit des Sago" (ich trenne) zu verstehen, muss man die der Spagyrik zu Grunde liegende Philosophie näher betrachten.
Der Spagyriker weiß natürlich, dass in den verschiedensten Pflanzen verschiedenste Wirkstoffe enthalten sind. Hinter all diesen Stoffen vermutet er allerdings eine Kraft – eine Lebenskraft (Geist und Seele der Pflanze) - die er aufspüren will. Nach Paracelsus' Ansicht sind alle Dinge auf dieser Welt nicht so vollkommen, wie sie sein könnten. Gott habe uns alle Dinge dieser Welt geschenkt, um etwas daraus zu machen. So würde z. B. das Holz zwar wachsen, aber Scheite oder Kohle (Holzkohle) muss der Mensch selbst daraus machen.
Der Mensch kann also die Kräfte verschiedenster Dinge z. b. von Pflanzen vervollkommnen - mit Hilfe der Alchimie! Die Vollkommenheit der Pflanze ist nicht durch einen Wirkstoff gegeben, sondern durch eine verborgene Kraft, eine immaterielle Energie, eben die schon benannte Lebenskraft, die durch das spagyrische Herstellungsverfahren sozusagen frei gesetzt wird.
Der Spagyriker hat erkannt, dass alles Lebendige drei Wesenszüge hat. Es sind dies die 3 philosophischen Prinzipien:
Der Geist ist das Flüchtige und wird im Pflanzenreich dargestellt durch den Alkohol. Die Seele ist das Leuchtende, Brennende und wird dargestellt durch die ätherischen Öle. Der Körper ist das Greifbare und wird dargestellt durch die Mineralsalze.
Spagyrik und Homöopathie:
Paracelsus und viele Jahre später Hahnemann stimmen
darin überein, dass die wahre Kraft der Pflanze nicht im materiellen Stoff
liegt, sondern in einer immateriellen Energie. Nur diese immaterielle Energie
(Lebenskraft, feinstoffliche Information) der Pflanze kann die gestörte
Lebenskraft des Menschen beeinflussen und damit eine Heilung bewirken.
Die Spagyrik kann man daher in gewisser Weise mit der Homöopathie vergleichen;
Unterschiede liegen jedoch in der Herstellungsmethode und in der
Verabreichungsart.
Sowohl in der Homöopathie als auch in der Spagyrik wird
wenig Wert auf den
Wirkstoffgehalt gelegt. In der Hochpotenzhomöopathie ist dieser sogar belanglos
(nichts mehr vorhanden). In der Spagyrik sind zwar durchaus noch materielle
Wirkstoffe vorhanden, die wahre Wirkung geht jedoch von der immateriellen
Lebenskraft aus.
Homöopathische Urtinkturen sind einfache alkoholische Auszüge, die durch
Verdünnungen potenziert werden. Bei der Erzeugung spagyrischer Essenzen wird
entsprechend den 3 philosophischen Essentialen getrennt und dann wieder
zusammengefügt.
Erzeugung:
Zur Erzeugung spagyrischer Essenzen werden Pflanzen verwendet, die - wenn möglich- aus der unmittelbaren Umgebung stammen und zum richtigen Zeitpunkt (Mondphase) gepflückt wurden.
Die Pflanzen werden zerkleinert, mit destilliertem Wasser übergossen und mit Hefe infiziert. Dadurch kommt es zur Gärung und die Pflanzen werden aufgeschlossen. Diesen Prozess nannten die Alchimisten "Putrefactio" (Verfaulen).
Der Gärungsprozess dauert etwa 3-6 Wochen. Ist die Gärung abgeschlossen, dann werden die festen Pflanzenteile von der Gärungssuppe getrennt und getrocknet.
Die Gärungssuppe wird einer Destillation unterzogen. Um die Inhaltsstoffe zu schonen, läuft diese unter Vakuum ab, wodurch die Temperaturen nicht höher als 40° C steigen. Bei der Destillation wird der Alkohol vom Pflanzenwasser getrennt. Die ätherischen Öle gehen zum Teil mit dem Alkohol und zum Teil mit dem Pflanzenwasser mit.
Der Destillationsrückstand wird abgedampft und es bleibt eine honigähnliche zähe Masse zurück. Diese Masse wird dann mit den Pflanzenteilen (Rückstand bei der Gärung) gemeinsam verbrannt. Die entstehende Asche wird anschließend calziniert, d. h. bei ca. 500° C gereinigt (weiß gemacht). Bei diesen Temperaturen verbrennen die Schadstoffteilchen und die Mineralsalze bleiben über.
Die Mineralsalze (Kaliumcarbonat, Kaliumchlorid, Kaliumsulfat, Natriumcarbonat) werden mit dem Pflanzenwasser ausgeschwemmt.
Nun erfolgt die Zusammenfügung: Alkohol, Pflanzenwasser und Mineralsalze werden vermischt und wenn notwendig auf 16 Vol % Alkohol standardisiert.
Praxis:
Paracelsus wendete spagyrische Mittel oft auf Grund der Signatur an. Darunter versteht man Folgendes: Paracelsus und mit ihm viele andere waren der Meinung, dass man am Äußeren der Pflanze etwas über die inneren Werte (Wirksamkeit) der Pflanze aussagen könnte. Dazu gehörte natürlich viel Erfahrung, Wissen und auch Intuition (in unserer industrialisierten Welt ist dies nicht mehr möglich). Die moderne Spagyrik lehnt sich an verwandte Therapieformen z. B. Homöopathie, Phytotherapie an.
Die Wirkung tritt meist nicht so schnell ein, wie dies
bei Arzneimitteln der Fall ist.
Empfohlen wird die regelmäßige Einnahme während mindestens 3 Wochen, um dem
Körper genug Zeit zu geben, die feinstofflichen Informationen und qualitativ
hochwertigen Wirkstoffe aufzunehmen und zu verwerten.
Einnahme:
Bei der Einnahme sollte man keinen Metalllöffel
verwenden. Am besten tropft man die
erforderliche Tropfenzahl unter die Zunge oder man nimmt diese mit Wasser ein.
Wichtig: mit Elektrosmog belastetes Wasser ( 50 Hertz-Schwingung) kann die Wirkung von spagyrischen, homöopathischen und isopathischen Mitteln bis zu 80% reduzieren!
• Es gibt keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
• Es gibt keine Nebenwirkungen.
Das Wesen der Spagyrik liegt nicht in der Verabreichung einzelner analysierter Wirkstoffe, sondern ermöglicht den Einsatz der ganzheitlichen Kräfte der Heilpflanze. Die Spagyrik arbeitet mit in der Natur vorkommenden Wirkstoffgefügen. Sie trennt diese zwar, fügt sie aber dann perfektioniert wieder zusammen.
Spagyrische Aufbereitung der Pflanze bedeutet "Veredelung" der Pflanze. Spagyrik ist eine ganzheitliche Therapieform. Spagyrik bedeutet:
KÖRPER, GEIST und SEELE der PFLANZE
für
für KÖRPER, GEIST und SEELE des MENSCHEN!
Einen Flyer können hier Sie downloaden.