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Gifte

 

Der Teufelskreis der täglichen Vergiftung des Körpers

Unsere Gesundheit hängt ganz wesentlich davon   ab,   wie   gut   unsere   Ausscheidungsorgane funktionieren. Solange die dem Körper zugeführten Gifte ordnungsgemäß ausgeschieden werden, ist unser Wohlbefinden gesichert. Erst wenn wir über die Luft, das Wasser oder die Nahrung zu viele schädliche Substanzen aufnehmen, kommt es zu ernsthaften Störungen der Ausscheidungsvorgänge und wir vergiften unseren Organismus. Infolge der Überlastung der Ausscheidungsorgane und der Bemühungen des Körpers, sich über andere Organe zu entgiften, stellen sich diverse Symptome ein.

Die beim Stoffwechsel produzierten Schlacken bzw. Säuren müssen ebenso ausgeschieden werden wie die in den Körper eingeführten Gifte, und zwar über Dickdarm, Nieren, Leber, Lunge und Haut.             .

Die heutigen Lebensbedingungen stellen für viele Menschen eine große Belastung dar und führen häufig zu Stress. Stress beeinträchtigt die Ausscheidungsorgane und macht die Vergiftung des Organismus nur noch schlimmer.

Die Ursachen für diese Vergiftung liegen in der Lebensweise der durch Umweltverschmutzung und psychischen Stress stark belasteten westlichen Industriegesellschaften. Die Folge davon sind akute Krankheiten, die der Körper als Abwehrregulation gegen die Schädigung einsetzt. Hält die Überflutung mit Giftstoffen weiter an, siedeln sich zwangsläufig chronische Krankheiten ein.

Dazu ein Beispiel: Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass zwischen dem übermäßigen Genuss  von  denaturierten Nahrungsmitteln tierischer Herkunft und der chronischen Verstopfung ein direkter Zusammenhang besteht. Die Stuhlverstopfung ist übrigens ein entscheidender Faktor bei den Ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Da die Menschen vor allem im Westen vitalstoffreiche pflanzliche Kost - die reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, Enzymen und Spurenelementen, ungesättigten Fettsäuren ist - nicht in ausreichender Menge zu sich nehmen, „schaufein sie sich mit den Zähnen ihr eigenes Grab".

Eine Untersuchung der zwei häufigsten Zivilisationskrankheiten in den Industriestaaten -Krebs und Gefäßerkrankungen - zeigt, dass sie im wesentlichen von folgenden Faktoren begünstigt werden; Tabak, Fleisch, andere fettreiche Nahrungsmittel, Milchprodukte, Eier, Alkohol, Kaffee, Zucker,  Stress, Schlafmangel, denaturierte Nahrungsmittel, Fettleibigkeit.

80 Prozent der schlimmsten Krankheiten unserer Zeit stehen in direktem Zusammenhang mit der übermäßigen Zufuhr von Stoffen, die unser Organismus nur hin und wieder oder nur in geringen Dosen verkraften kann. Damit sie, durch weitere Umwandlung im Körper entgiftet, schließlich ausgeschieden werden. Die westliche Medizin des zwanzigsten Jahrhunderts richtet ihr Augenmerk auf die Diagnose der Krankheiten und auf die Mittel, die die krankhaften Symptome beseitigen sollen. Sie bedient sich dabei vorwiegend äußerlicher Methoden (Chirurgie, Chemotherapie, usw.), denn sie hat es verlernt, den Menschen in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist zu betrachten, und übersieht den positiven Aspekt der Krankheit.

Eine Krankheit ist immer ein Versuch des Körpers, eine von außen an ihn herangetragene Schädigung auszugleichen.  Anstatt die Symptome „mundtot" zu machen, soll auf ihre Botschaften gehört und der Körper in seinem Selbstheilungsprozess unterstützt werden. Bei diesem Ansatz ist es nicht so sehr wichtig, dort einzugreifen, wo die Gifte Erkrankungen auslösen. Es geht vielmehr darum, die generelle Vergiftung des Körpers zu verringern, damit er sich selbst reinigen, entgiften und regenerieren kann. Die unserem Organismus dabei zur Verfügung stehenden Mittel sind außerordentlich wirksam.

Ein jeder kann sich aus der Sklaverei der Krankheit befreien und seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen. Er muss nur lernen, die natürlichen Heilkräfte des Körpers zu stärken und zu unterstützen.

Wenn der Körper in der Balance ist – die Aufnahme von schädlichen Stoffen und deren Ausscheidung befinden sich im Gleichgewicht, dann sind wir beweglich und können ohne Dogmen und starre Disziplin leben ... ist das Gleichgewicht gestört, werden wir sogleich davon in Kenntnis gesetzt durch die von der Störung bzw. Vergiftung hervorgerufenen Symptome. 

Jede permanente und übermäßige Stimulation beeinträchtigt unsere Ausscheidungsvorgänge. Der dadurch erzeugte Stress stört die physiologischen Abläufe im Körper. Je stärker der Organismus tagsüber Reizen ausgesetzt ist, desto mehr Schlaf braucht er, um sich zu entgiften und zu erholen.

Die Entgiftung erreicht ihren Höhepunkt in der zweiten Nachthälfte und endet am späten Vormittag. Je stärker der Körper vergiftet ist, desto unwohler fühlt man sich in seiner Haut morgens beim Aufwachen.

Dieses Unwohlsein äußert sich in einer Reihe von Symptomen, die wiederum eine Reaktion auf die übertasteten Ausscheidungsorgane sind. Geistige Symptome, seelische Symptome und körperliche Symptome: Gedächtnislücken, Unschlüssigkeit, das Gefühl von Abgeschlagenheit,   Depressionen,   Antriebsschwäche, Lustlosigkeit, schlechte Laune, innere Unruhe, geschwollene oder verklebte Augenlider, gerötete Augen, Sehstörungen, verstopfte Nase, trockener Mund; belegte Zunge; Bedürfnis, zu husten und zu spucken; Mundgeruch,   Kopfschmerzen.   Magenschmerzen, Schmerzen an anderen Körperteilen, Gliederschwere, steife Gelenke und Muskelschwäche, Irritationen der Haut und der Haare, Schwindelgefühl, Cellulitis, allgemeine Müdigkeit.

All diese Symptome treten bei einer Überlastung der Ausscheidungsorgane und zu Beginn einer allgemeinen Vergiftung des Körpers auf, und sie verschwinden interessanterweise bei Einnahme von Stimulantien gleich welcher Art (Kaffee, Tabak, Alkohol, bestimmte Nahrungsmittel).   Dabei werden jedoch die Ausscheidungsmechanismen durch die Einnahme von Stimulantien erheblich gestört. Es stellt sich zwar augenblicklich wieder ein „Wohlbefinden" ein, aber die Ausscheidungsvorgänge werden auf diesem Wege unterbrochen, noch bevor sie vollständig abgeschlossen sind. Die nicht ausgeschiedenen Gifte lagern sich im Körper ab, wo sie sich Tag für Tag ansammeln.

Bei Überlastung eines Ausscheidungsorgans müssen die anderen Organe „einspringen" und werden dementsprechend stärker beansprucht.

Je niedriger die Belastung - desto gesünder der Mensch.

Ablagerungen, Umweltgifte, Parasiten, Pilze und andere Belastungen müssen durch eine Generalreinigung des Organismus entfernt und ausgeschieden werden.